Bei einem Arztbesuch lese ich in einer alten Zeitschrift eine Rezension über ein Buch. (Dieses hier.) Ich werde das Buch vielleicht aus Zeitgründen nicht so bald lesen können – aber ich genieße es, die gut geschriebene Rezension zu lesen. Mich an „Der Fänger im Roggen“ zu erinnern. (Englisches Original  als Schullektüre, deutsche Übersetzung von Heinrich Böll dann viele Jahre später einfach für mich) und an Gespräche mit einer Freundin über das Buch.

Am Abend schaue ich mit meiner Tochter ein Bilderbuch an. Sie will es gleich dreimal hintereinander vorgelesen haben. (Dieses.) Ich erinnere mich daran, dass ich es gekauft habe, als „Bücher“ für sie etwas waren, was man aus den Regalen ausräumte. Nun „lesen“ wir es gemeinsam. Wie wunderschön.

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