Einige Menschen, mit denen ich im Laufe der letzten Jahre über das Schreiben gesprochen habe, sagen: Ich könnte nie so gute Ideen haben (wie sie in Texten vorkommen, manchmal auch in meinen.) Wenn ich sie hätte, würde ich vielleicht auch schreiben. Ich antworte darauf zunehmend ähnliches: die guten Ideen liegen auf der Straße. Ich brauch mich nur einige Zeit in ein Kaffeehaus setzen oder die Zeitung aufmerksam durchlesen – schon habe ich mehr gute Ideen, als ich jemals werde verarbeiten können. Ideen habe ich wirklich dauernd. Viele davon sind wahrscheinlich auch gut. Die Herausforderung ist, an den Ideen dran zu bleiben und sie zu gestalten. Das braucht Zeit, Geduld, auch eine Menge Handwerk, Wissen,  da kann ich jederzeit scheitern, weil mir die Umsetzung eben nicht gelingt.  Bei mir lautet der Fortschritt: das Scheitern entmutigt mich nicht mehr. Das Schreiben wird immer weiter gehen. Einige meiner Ideen werde ich umsetzen.

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