In all der Zeit, in der ich mich mit meinen kreativen Projekten beschäftige, mache ich eines nicht: konsumieren. Ich bin nicht irgendwo und kaufe ein. Ich bin irgendwo und denke nach. Ja, doch, es kann schon sein, dass ich eine Tasse Tee, Kaffee oder einen Saft konsumiere – oder dass sich (wieder einmal) der Kauf eines Buches ergibt. Aber das ist es auch. Ansonsten bin ich als Konsument wertlos. (Natürlich – oft bin ich am Computer, auch online, das ist schon Konsum.) Könnte das der Grund sein, warum Kreativität, wenn sie überhaupt gelehrt wird, meist nur im Zusammenhang mit „Produktivitätsverbesserung“ gelehrt wird? So spinne ich meine unproduktiven Gedanken. Und draußen rast die Welt. Wohin auch immer.

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