Eine schöne Verbindung von „Schreiben und Lesen“ sind Notizbücher. Viele Schreibende sind Notizbuchfetischisten, die Frage „welches Notizbuch“ ist so wichtig wie früher wohl die Frage „Welche Schreibmaschine“ (viele berühmte SchriftstellerInnen, vor allem die älteren, schreiben ja immer noch auf Schreibmaschinen, fahnden nach den letzten Resten von Farbbändern und können sich nur schwer oder gar nicht vorstellen, auf den seelenlosen Computer umzusteigen.)
Unter anderem die Werbestrategie von Moleskine hat in den letzten Jahren eine „Renaissance des Notizbuches“ eingeleitet, dazu gibt es im Netz jede Menge Artikel und Betrachtungen – und vor allem gibt es im Netz eine große Community der Notizbuch-Fetischistinnen. Ein guter Einsteig ist Notizbuchblog.de. (Übrigens gibt es auch wunderbare Seiten zu „Journaling“, Tagebuchschreiben im weitesten Sinne, dazu hier in Zukunft sicher mehr.)
Mein “ Aktuelles“ ist ganz schlicht und war ein Sonderangebot beim Interio. Es heißt „Prologue“ und ich liebe es. Natürlich habe ich im Internet jemanden gefunden, dem es auch so geht.  Roman Tschäppeler schreibt auf die Frage nach Marken, die er gerne kauft „Interio (nur Notizbücher Prologue)“.
In meinem Prologue stehen auf den ersten Seiten mehrere für mich sehr wichtige Betrachtungen, darunter ein paar Ideen für Kurzgeschichten, eine davon ist gerade im Entstehen.