Mit meiner kleinen Tochter lerne ich: es gibt Bücher zum Schmusen, zum Greifen, zum Herumwerfen, zum Darauf-Herum-Kugeln. Es gibt Bücher für den Kinderwagen. Es gibt Bücher für die Badewanne. Wird sie vielleicht irgendwann nicht mehr aus der Wanne wollen, weil sie ihr Badewannenbuch liest? Ich kenne Erwachsene, denen es so geht. (Immer schön warmes Wasser nachlaufen lassen.)
Mein Lieblingsplatz zum Lesen als Kind und Jugendliche war die Fensterbank – ein verzauberter Platz, gemütliches Versteck und gleichzeitig das Auge zur Welt. Ich suche auch heute noch die Nähe von Fenstern – mir fehlt die Fensterbank in meinem Jugendzimmer.